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Meine Welt

Angelika Gentgen - 14.06.2003

(Fast) jeder kennt das:
Der tägliche Trott. Das tägliche Einerlei.

Der Weg zu Arbeit..., der - manchmal - verändert werden kann...; indem man eine etwas andere Strecke nimmt.
Die kurzfristige Entscheidung: Nehme ich heute die schnelle Straße? Oder fahre ich über die Dörfer? Um etwas zu erleben, etwas neues kennzulernen!

Sicher sind es keine großen Neuigkeiten, die man dort er-fährt.
Man registriert: Ach, jetzt sind schon die Balkonkübel mit bunten Blumen bepflanzt, oder: Da klettert gerade eine (Keramik)katze an der Hausmauer hoch; dort sitzt ein tönerner, fast lebensgroßer Mann schon seit Jahren vor dem Haus, das Schild daneben lädt zur Einkehr ein: "Keramikstudio Krause - vormittags geöffnet."

Und wenn man dann die Arbeitsstelle erreicht und die (tägliche) Kollegin ein paar Minuten später eintrifft und sagt: "Da sind wir schon wieder! Kommt mir vor, als wär`s gestern gewesen!" Und man lächelnd wissend nickt und kein anderer der Kollegen diesen Satz zu schätzen weiß, dann denke ich, ich bin zu Hause, und meine Welt ist in Ordnung.





Über das Gedicht

Veröffentlicht: 13.09.2004
Kategorie: Schönes & Positives

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